Meine Wahrheit und nichts als meine Wahrheit -- Ingos Blog

Do

05

Sep

2013

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Nein, heute zieh' ich nicht über ein Leitmedium unserer Zeit her, obwohl es beim „Spiegel“ schon eine ganze Menge Stellen gäbe, in die man salzige Finger stecken könnte und voller sadistischem Genuss darin herumbohren. Aber das mach' ich heute nicht.

 

Vielleicht Morgen.

 

Vielmehr geht es mal wieder um mein aktuelles Hauptthema Syrien. Die Formulierung „Lieblingsthema“ habe ich angesichts der Opfer lieber vermeiden. Eigentlich soll es aber überhaupt nicht um Syrien gehen. Wenn man es genau nimmt, will ich heute mehr eine besonnene Nabelschau mit Syrien als Aufhänger präsentieren. Das gäbe aber ein üblen Bandwurmtitel und deshalb das Zeitlose „Spieglein, Spieglein an der Wand …“.

 

Zur Sache.

 

Von der Diskussion „hat er oder hat er nicht“, nämlich Giftgas eingesetzt, sind wir ja mittlerweile bei „darf er oder darf er nicht“, nämlich Bomben werfen, wobei es aber um jemand anderen geht, angekommen. Nichts genaues weiß man nicht, vermuten und fordern dafür umso vehementer.

 

Grausam … geschrieben.

 

Ja gut, das stimmt. Ich habe versucht meine Sprache der gebotenen Realität anzupassen! Denn diese ist ja auch recht verschwurbelt.

 

Ich weiß nicht sicher wer, was, wie, wann und deshalb auch nicht ob, wer, was und wo!

 

Und warum ist das so? Die Medien der Welt berichten doch angestrengt und die Qualitätsberichterstattung erreicht einsame … besser, erreicht neue Ebenen.

 

Man könnte auch von Tiefebenen sprechen.

 

Das hat Folgen. Nicht nur mir widerstrebt es, für Syrien irgendeine Intervention gut zu heißen. Der absoluten Mehrheit der Menschen im Westen geht es so, von Frankreich bis in die USA.

 

Erstaunlich, wo unsere Regierungen doch genau wissen wer die Guten sind, denn sie beliefern sie mit Waffen, Geld und Gütern; und auch wer die Bösen sind, denn sie haben ihnen einen Wirtschaftsboykott auferlegt.

 

Ich weiß das nicht, denn ich habe das Vertrauen verloren. Ich vertraue weder unseren Leitmedien, noch unserer Regierung und noch viel weniger den Politprostituierten!

 

Das ist die ganze bittere Wahrheit. Das Zögern der Masse einen Krieg abzusegnen, obwohl ihnen die Medien tagtäglich versuchen sachdienliche Argumente dafür anzuofferieren, offenbart, dass ich nicht alleine bin. Das Vertrauen ist weg!

 

Die Entscheider, die Herrschenden, haben es für ihre Interessenpolitik verjuxt. Zu viele verlogene Kriege, zu viel Bänkerrettung, zu viel wirtschaftliche Ungerechtigkeit.

 

Unsere Reaktionen auf das Gemetzel in Syrien sind das getreue Spiegelbild unserer Situation. Wir können genau erkennen was unserem Blick, einer klaren Entscheidung, im Weg steht. Unser allzu berechtigtes Misstrauen den Mächtigen und ihren medialen Dienstleistern gegenüber. Es ist Zeit für Veränderung.

 

In diesem Sinne, wussten Sie, dass es sogar in unserem Parteienspektrum Alternativen gibt?

 

Im September können Sie mitentscheiden, wer seinen warmen Sessel verlassen muss.

 

 

Ingo Seidel

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Mo

26

Aug

2013

Giftgas in Syrien – oder wollen sie in Syrien eingreifen?

Es gibt Nachrichten, die können einem den ganzen Tag verderben. Da hat man gut geschlafen, die Kinder gehen friedlich zur Schule und Kindergarten und alles läuft friedlich seiner Wege. Und dann das!

 

Nicht die Nachricht, dass das Assadregime angeblich, vielleicht oder fast sicher einen Gasangriff unternommen hat. Nennen sie mich zynisch, aber ist eine solche Meldung nicht ein alter Hut? Wurde nicht vor wenigen Monaten ähnliches schon mehrmals gemeldet? Und „wurde“ es nicht im Sande verlaufen als klar wurde, dass es Nichtregime-Kämpfer waren?

 

Ja komisch, eigentlich hätte die UN, oder zumindest die NATO, damals Assads Truppen helfen müssen die gemeingefährlichen Giftgaspanscher in den Dreck zu bomben. Wie war das noch einmal mit der Frau del Ponte von der UN?

 

Aber nein, sie, und ich auch, wir wollten nicht in Syrien eingreifen.

 

 

Jetzt eine ähnliche Meldung, nur die Opferzahlen sind viel höher und werden mit jedem medialen Nachschlag mehr. Ich weiss nicht, was da unten los ist, zuzutrauen ist eine solche Tat jeder beteiligten Seite. Damit sie mich richtig einschätzen: das heißt, ich traue solch einen feigen Mordanschlag, so er denn stattgefunden hat, auch dem türkischen Geheimdienst, dem Mossad, der CIA, Al Qaida, der Shabiamiliz oder den Jordaniern zu.

 

Wer auch nur anfängt sich mit der Materie zu befassen, den springt schnell die Erkenntnis an, dass alle Beteiligten dort skrupellos ihre Suppe kochen. Vorsicht in der Beurteilung ist deshalb angebracht. Bevor Ich, mein Sohn oder die Tochter meines Nachbarn ihr Gewehr schultern, das Sturmgepäck auf den Rücken hiefen und in eine Transall steigen, um wieder irgendwo Frieden und Demokratie zwangsweise zu verabreichen, sollten wir abwarten bis klar ist was tatsächlich passiert ist. Nicht, dass wir unbeabsichtigt jemand Unschuldigen zum Kolateralschaden machen. Aber Vorsicht ist heute out.

 

Das Gegenteil findet statt. Nix ist mit Vorsicht, kein bedachtes Abwägen, sondern Hau-drauf-rethorik kommt aus Paris, London und Rhiad. Drohungen ohne Ende. Das überrascht nicht, sind alle, die reflexhaft eine Militärintervention fordern, schon seit Jahren dabei die Gegner Assads am kämpfen zu halten um den Sieg der syrischen Regierung zu verhindern. Dass sie immer schriller keifen dürfte damit zusammenhängen, dass sich die Syrische Armee (SAA) wieder reorganisiert hat und zuletzt einige Tausend Aufständische durch ihren Fleischwolf drehte. Dass sich der Wind in Syrien drehte, kann man auch an den Zahlen der Überläufer, Deserteure und Gefangener ablesen. Denn während immer größere Gruppen der FSA den Rücken kehren und Amnestieangebote der Regierung annehmen, schlägt sich die hohe Moral der Regimestreitkräfte in neuerdings marginalen Vermisstenzahlen nieder.

 

Die USA waren bisher nicht die treibende Kraft, weder hinter den Aufständischen, noch hinter den Drohungen. In Washington weiß man im allgemeinen, dass, wenn man zu viel droht, man irgendwann gezwungen ist zuzuschlagen, weil sonst niemand mehr die Drohungen ernst nimmt.

 

Und jetzt das, Washington schwenkt um. Oder vielmehr scheint umzuschwenken. Denn nichts hat sich geändert an der Syrischen Gemengelage. Assad wegbomben damit sich wer in Damaskus in den Sattel schwingt? Noch ein Nachbar Israels mit dysfunktionalen Staatsstrukturen der asymetrischen Gegnern – und davon hat Israel genug – ein prächtiges Betätigungsfeld bietet? Wie den Iran 'raushalten und niederhalten?

 

Nein, es hat sich politisch nichts geändert in Syrien. Es gibt noch immer keine tragbare Alternative zu Assad und deshalb kann man ihn nicht beseitigen. Es wird weiter gewurstelt, während ein Land, ein Volk weiter leidet.

 

Und das bedeutet konkret? Washingtons Kursschwenk wird nichts anderes bringen als eine kurze Strafaktion mit einer begrenzten Anzahl Marschflugkörpern, die die Reste der syrischen Infrastruktur weiter schädigen werden. Menschen werden sterben, sie werden verbrennen, sie werden Angehörige und Kinder verlieren und das Ergebnis ist nur noch mehr Leid für eine geplagte Zivilbevölkerung.

 

Ganz nebenbei: Nein, es hat sich politisch nichts geändert auf der Welt. Macht die UNO nicht das was GI-Joe und seinen Vasallen gefällt, dann bombt man halt im politischen Mantel der NATO munter drauflos. Das Imperium lernt nicht. Als Historiker wird mir Angst und Bange um die Amerikaner. Wir hatten in der Menschheitsgeschichte bereits schon einmal ein Imperium das einen kulturellen, wirtschaftlichen und machtpolitischen Hegemonialanspruch auf die ganze bekannte Welt erhob und durchsetzte. Als es dann endlich implodierte waren nicht mehr viele gesunde Römer übrig.

 

Als Vater und Ehemann wird mir noch viel Bänger, denn glaubt ihr Designeranzugträger wirklich noch, dass eure plumpe kurzsichtige Machtpolitik keine Folgen hat? Ein kurzes Zitat frei aus dem Englischen: „Aus einer anderen Perspektive: Diese Politiker sollten wissen, dass Terrorismus kein Joker ist, den man spielt, wenn es einem passt, und in der Hand behält, wenn nicht. Terrorismus ist wie ein Skorpion, er kann dich unerwartet und jederzeit stechen.“ Denken wir doch an die Opfer vom 9/11, denken wir an die Toten von London und Madrid. Denken wir doch endlich mal an all die namenlosen Opfer außerhalb des Westens, die an diesem Terrorismus in zahllosen unbekannten Attacken starben. Die Saat, die lange vorher in Afghanistan gelegt wurde, ging auf. Bashar al Assad will ich nicht die Hand geben, aber recht hat er. Der Skorpion, dessen Brut solange leichtfertig gefüttert wird, bis der unselige Kampf in Syrien endet, ist eine Bedrohung für uns und unsere Kinder.

 

Es läuft auf folgendes hinaus: entweder Assad wird durch Einmischung von außen gestürzt und Syrien versinkt im Chaos oder Assad ist nicht zu ersetzten und … bleibt!

 

Dass unsere Führer in ihren gepanzerten Limousinen, mit ihren bewaffneten Personenschützern diese einfache Entscheidung nicht treffen wollen und einen unhaltbaren Zustand in der Schwebe halten, das versaut mir den Tag gründlichst.

 

Ingo Seidel

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Fr

09

Aug

2013

Syrien, die Zweite

Die letzten Wochen waren scheinbar recht informativ, was es die geplatzten Planungen der Mächtigen für Syrien angeht. Mann erfuhr von den Kosten einer amerikanischen Militärintervention. Von verstärkten Waffenlieferungen an Aufständische, davon dass das Regime das ganze Land nicht mehr unter seine Kontrolle bringen kann, dann wurden Teilungsszenarien gewälzt und zwischendurch ein bisschen auf die Tränendrüse gedrückt. Gemeint sind die Artikel über hunderttausende hungernde Zivilisten in Homs und tote Kinder in Aleppo, oder war es doch Damaskus? Und ist das nicht total wurscht? Vor allem den Toten und Leidenden?

 

Fällt es nicht auf, dass wir einerseits ganz viel und andereseits ganz wenig erfahren? Dieser Eindruck hat sich schon vor langer Zeit bei mir etabliert. Ich behaupte jetzt einmal ganz einfach das alle – ja ganz explizit ALLE Nachrichten, die wir über Syrien aus unseren heimischen Medien erfahren in eine Kampagne eingebettet sind. Ein einfacher Blick auf den Grundtenor aller „Nachrichten“ macht es möglich, die Grundlinien dieser Kampagne zu erkennen. Sie lautet: Assad-Regime böse! Viel mehr ist es nicht, und das ist zu wenig, viel zu wenig!

 

Syrien hat eine politische Bewegung gegen das Regime erlebt. Infolge der großen Unzufriedenheit eines Teils der Bevölkerung und der brutalen Repression durch die Regierung hat sich diese Bewegung zu einem Aufstand ausgeweitet. Der Aufstand wurde zum Bürgerkrieg und alle Weichen sind gestellt diesen Bürgerkrieg in einen lang andauernden Stellvertreterkrieg zu überführen. Aber wenn Weichen gestellt werden und wurden, lohnt es sich darüber nachzudenken wer da Hand angelegt hat. Damit berührt man eine grundlegende Wahrheit des Kampfes in Syrien.

 

Mit Beginn des bewaffneten Aufstands haben externe Mächte maßgeblich den Lauf der Dinge bestimmt. Ohne ihre Geld- und Materialspenden, ohne Waffenlieferungen und ohne die vielen tausenden ausländischen Söldner und Extremisten in den Reihen der Aufständischen hätte das Regime Assads den Widerstand schon längst gebrochen. Und andererseits, ohne die Bedeutende wirtschaftliche, materielle und militärische Hilfe von interessierte Seite wäre Assad niemals in der Lage gewesen die fremdgefütterten Aufständischen erst in Schach zu halten und jetzt in die Offensive zu gehen. Ohne Einmischung von Außen wären die Kämpfe in Syrien also schon längst vorbei!

 

Es stellt sich die Frage, ob sich der Bürgerkrieg in Syrien zu einem Stellvertreterkrieg entwickeln wird. Schon heute hat er stellenweise diesen Charakter. Auf der eine Seite Israel, Katar, Bahrain, Saudi Arabien, Türkei und den USA, Großbritannien und Frankreich als Strippenzieher dahinter, und auf der anderen die Hisbollah, der Iran, Russland und auch China mit ihrer Entourage. Also alles Klar, beide Gruppen schicken jeweils ihre Syrier in den Ring?

 

Nein, denn es gibt eine starke Gegenbewegung. Syrien ist kein „failed State“, vielmehr empfindet die Mehrzahl der Einwohner einen starken Patriotismus. Die Syrer wollen nicht Bauern im Interessenschach der globalen Machtgruppen sein. Ein Treppenwitz, dass diese Erkenntnis durch die vielen ausländischen Söldner und islamischen Extremisten in Syrien verstärkt wurde. Ihnen gilt allgemeine Abscheu, sie gelten als Wurzel allen Übels. Ihre Verbrechen und ihr barbarisches Verhalten gegenüber Feinden und Bevölkerung haben es der Propaganda leicht gemacht einen glaubhaften Bösewicht aufzubauen. Ihnen wird alles mögliche und unmögliche angelastet. Egal was passiert ist, es war auf jeden Fall ein Saudi!

 

Damit wurden die Fremden zu einem Motiv, das alle Syrer wieder verbindet.

 

Das Groß der Bevölkerung dieses uralten und zivilisierten Landes möchte keine ethnischen Säuberungen, keine Religionskrieg, keinen völkischen Separatismus, keinen islamistischen Extremismus, keine Herzen essen und Priester köpfen, sie möchten Frieden!

 

Die Syrer haben verstanden, dass der schnellste Weg zu einem allgemeinen Frieden über den Sieg des Regimes geht. So bitter das auch angesichts der Opfer des Regimes sein mag, es ist der stärkste Aktivposten Assads. Damit ist auch schon einmal sicher wer in diesen Kampf den kürzeren gezogen hat. Verloren haben die Aufständischen und ihre ausländischen Partnern weil sie, als ihnen etwas Macht zufiel, nichts besseres damit anzufangen wussten als brutale Rache zu nehmen. Rache aber ist viel zu wenig um eine Zukunft zu bauen.

 

Spannend bleibt die Frage, wer zuletzt im Ring steht.

 

 

Ingo Seidel

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Do

08

Aug

2013

Neulich in Letter

Da gehe ich entspannt mit meinen Kindern über unseren Dorfplatz und plötzlich ist er da! Er schwebt fast zwei Meter über mir. Ich muss meinen Kopf tief in den Nacken stemmen um seiner angesichtig zu bleiben. Aber da ist er, alle können, alle sollen ihn sehen.

 

Das unglaubliche wird war. Er sieht mir persönlich mit festen Blick in die Augen und verkündet den bürgerlichen Katechismus. Seine Konturen, von strahlendem falschen Licht umspielt, in königliches blau gebettet.

 

Aber nein, alles nur Lug und Trug, und das darf man wörtlich nehmen.

 

Es ist nur billig bedrucktes Wahlpapier auf Sperrholz. Ein ordentlicher Regen verhunzt die verlogene Illusion sofort. Ein Plakat, das zwar methodisch wie eine Ikone aufgebaut wurde, aber nur einen ganz profanen Berufspolitiker der noch profaneren FDP bewerben soll. Und das falsche Spiel geht noch weiter. Er verkündet nicht etwa das echte Mantra dieser Lobbytruppe – das da lautet „non olet“ – sondern faselt von „Mitte“ und „stark“. Als wenn er es nicht besser wüsste!

 

Welch eine Frechheit, kurz brodelt etwas Wut in mir auf. Für wie dumm halten die mich eigentlich? Philipp Rösler als Heilsbringer aufgemacht? Geht's noch??

 

Beruhigend dämmert es mir: „Das Plakat ist nicht für dich gemacht.“ Ich gehöre nicht zu ihrer Zielgruppe! Und dann kommt wieder diese Angst eines Vaters. Haben die Propleute recht? Haben sie die Zielgruppe der FDP richtig eingeschätzt? Wird das Plakat tatsächlich bei irgendjemandem positive Assoziationen auslösen?

 

Die Angst vor einem so schwachen, so billigen Deutschland, sie lässt mich nicht los. Vielleicht kennen Sie es schon, doch trifft es so gut das es ruhig wiederholt werden darf: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.“

 

Und wie immer alles ohne Gewähr.... Ingo Seidel

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Mi

24

Jul

2013

neuer Glauben

Halleluja … es ist soweit! Ich bin zum ersten mal den Produzenten der Bankenkrise für ihr asozial bösartiges Tun dankbar. Wieder einmal erweist sich die nicht messbare allumfassende Genialität der Schöpfung. Allah Akbar, wie die armen Schweine in Syrien immer so schön schreien wenn's knallt.

 

Dachte ich bisher, die Bankster und ihre Artverwandten hätten nur den „Banküberfall umgekehrt erfunden“ (Oskar L.), so wurde ich eines besseren belehrt. Mir eröffnete sich eine neue Erkenntnissphäre, wieder einmal musste ich mir selber eingestehen zu kurz gedacht, wahrgenommen und empfunden zu haben.

 

Das kam so ...

 

Gestern las ich, dass das Pentagon für die US-Regierung die potentiellen Kosten verschiedener Formen der Einmischung in den syrischen Bürgerkrieg berechnet hat. Dabei wurde schnell klar, dass bei der aktuellen Kassenlage (Die USA drucken sich zur Zeit einfach Geld für ihr leeres Portmonee) nicht einmal die läppische Milliarde Dollar pro Monat für die Durchsetzung einer Flugverbotszone so ohne weiteres verfügbar ist.

 

Ja, tatsächlich: selbst den USA sind ihre Angriffskriege zu teuer geworden!

 

Es ist eine neue Wahrheit unserer Zeit, dass die Plünderung der Realwirtschaft und der Staaten durch die globale Finanzindustrie den Staaten des Westens, vorne weg den USA die Mittel für ihre kleinen Kriege genommen hat!

 

Die „Finanzkrise“ verhindert also Kriege! Zumindest einen Angriffskrieg des Westens gegen Syrien!

 

Es wäre jetzt nur folgerichtig nicht nur der EU und dem amerikanischen Präsidenten den Friedensnobelpreis umzuhängen, sondern in diese illustre Reihe auch führende Investmentbanken zu stellen. Einen Friedensnobelpreis für Goldmann-Sachs, für die Deutsch Bank und all die anderen!

 

Ach, das Logo der „Deutschen Bank“ überstrahlt von einem vergoldeten Peace-Zeichen.

 

Ich merke schon … Deus lo vult!

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Viel Spaß!

Kurt Eggers Leseprobe.pdf
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2018 Leseprobe II.pdf
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